Die Buccovina

  • Ein Pferdewagen im Gras, ferne Dörfer im Licht und diese ruhige Weite, die man nur findet, wenn man langsam reist.

    Wo der Weg noch Zeit hat

Verlassene Roma-Villa
Oma spricht auf der Straße
Vogel im Schilf
Storch auf Strohballen
Schafherde auf grüner Wiese
Kirche auf dem Berg aus der Ferne
Storch
Schafe vor Hütte
Mäusebussard fliegt von einem Heuschober los.
Kirche von Breb
Katze sitzt auf Holz
Alter Traktor vor einem Haus
Wachhund der zu uns sieht
altes Haus in Breb
Mann melkt eine Kuh

Durch Maramures und die Bukowina

Eine Fotoreise mit Tobi, viel Sonne, offenen Türen und stillen Momenten am Rand der Straße.

Im Juni 2026 bin ich mit meinem Freund Tobi und seinem Auto losgefahren. Über Ungarn ging es nach Maramures, weiter in die Bukowina und zum Schluss noch für einen kleinen Abstecher nach Siebenbürgen, bevor wir über Ungarn und die Slowakei wieder zurück nach Hause fuhren.

Fotografisch war das Wetter fast zu gut. Durchgängig Sonne, harte Kontraste, wenig Drama am Himmel. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, blieb viel Raum für das, was diese Reise besonders gemacht hat.

Die Ruhe der Bergdörfer, die langen Fahrten über Pässe, alte Holzhäuser mit moosigen Dächern, Pferdewagen auf grünen Wiesen, Störche auf Heuballen, Hunde hinter Gartenzäunen und Menschen, die einen mit einer Selbstverständlichkeit freundlich ansehen, als wäre man längst erwartet worden.

Nahe der ukrainischen Grenze haben wir in kleinen Orten übernachtet, manchmal gefühlt am Ende der Straße. Wir wurden bekocht, hatten eine Pension ganz für uns allein, saßen abends zusammen, tranken ein kaltes Bier und ließen den Tag langsam auslaufen. Es war keine Reise voller großer Inszenierungen. Es war eher eine Reise der kleinen Beobachtungen: ein Traktor im warmen Licht, ein Mann zwischen seinen Kühen, eine Frau am Straßenrand, Kirchen in weiter Landschaft und diese besondere Mischung aus Einfachheit, Würde und Herzlichkeit.

Maramures und die Bukowina haben mir wieder gezeigt, dass gute Bilder nicht immer dort entstehen, wo alles perfekt ist. Manchmal entstehen sie genau dort, wo man anhält, weil einen ein Gefühl nicht weiterfahren lässt.