Lofoten

Fotoreise auf die Lofoten

Zwischen Regen, Felsen und kurzen Lichtmomenten

Im September waren wir zu viert auf den Lofoten und hatten uns in Leknes ein kleines Haus gemietet. Kein anonymes Ferienhaus, sondern eines, das sich fast so anfühlte, als wären die Bewohner nur kurz weggegangen. Überall persönliche Dinge, kleine Spuren des Alltags, ein bisschen fremd und gleichzeitig gemütlich. Genau der richtige Ort, um nach nassen Tagen wieder aufzutauen.

Und nass war es. Sehr nass. Eigentlich hat es jeden Tag ausgiebig geregnet. Die Lofoten haben uns nicht mit Postkartenwetter empfangen, sondern mit Wolken, Wind, Schauern und dieser rauen Stimmung, die dort oben wahrscheinlich einfach dazugehört. Aber genau das machte die Reise besonders.

Zwischendurch gab es immer wieder kurze Regenpausen. Dann hieß es: raus, Kamera schnappen, los. Die Landschaft wartete nicht. Manchmal hatten wir nur wenige Minuten, bis der nächste Schauer über die Berge zog. Aber in diesen Momenten zeigte sich das Licht oft von seiner schönsten Seite: dramatische Wolken, nasse Felsen, Spiegelungen, tief hängender Nebel und immer wieder dieses unglaubliche Wechselspiel aus Meer, Bergen und Himmel.

Fotografiert habe ich mit meiner Olympus OM-D E-M1 Mark II, dem 7-14 mm und dem 12-100 mm Pro Objektiv von Olympus. Eine leichte, flexible Ausrüstung, die für diese Reise genau richtig war. Gerade bei wechselndem Wetter, kurzen Fotofenstern und nassen Wegen war ich froh, nicht zu viel tragen zu müssen.

Am Ende waren es keine perfekten Bedingungen. Aber vielleicht waren es gerade deshalb perfekte Fototage. Die Lofoten haben uns Geduld beigebracht. Und sie haben uns belohnt: mit Stille, rauer Schönheit und diesen kurzen Momenten, in denen plötzlich alles passte.